ProTYPE lanciert neuen Internet-Shop mit digitalen Schriften für Profis
Nach längerer Entwicklungszeit ist nun der neue Schriften-Shop im Netz.
Mit über 50'000 Schrift-Produkten (Einzelschnitte, ValuePacks, CDs und DVDs) ist die "FontBoxx.ch" der grösste WebShop für Schriften in der Schweiz und einer der grössten Europas. Mit wesentlich mehr Produkten, Informationen, Bedienungskomfort und Sicherheit bietet der Shop alles für einen einfachen und bequemen Einkauf.
Schriften können nun vor dem Kauf getestet werden. D.h. es kann ein beliebiger Text eingegeben werden und bekommt "on the fly" ein Schriftmuster davon zu sehen.
Jeder Kunde bekommt einen Begrüssungs-Gutschein, den er gleich beim ersten Einkauf einlösen kann.
Nach vielen Gerüchten um ein neues iPhone, verursacht durch ein unvorsichtiger Apple Mitarbeiter, liess man heute im Rahmen der World Wide Developer Conference (WWDC) die Katze aus dem Sack.
Neben dem neuen Design fällt vor allem das neue Retina Display auf! Es soll das höchstauflösendste Display sein, das jemals in einem Smartphone verbaut wurde. Dank der unglaublichen Auflösung von 960×640 Pixel (326 Pixel pro Zoll) erscheinen kristallklare Text-, Foto- und Videodarstellungen. Zudem bietet das iPhone 4 eine 5 Megapixel Kamera mit LED-Blitz und HD Video-Aufnahmen.
Dank dem neuen Apple A4 Prozessor wurde im iPhone Platz gespart, mehr Leistung heraus geholt und ein grösserer Akku eingebaut, welcher dafür sorgt, dass wir bis zu 40 Prozent längere Sprechzeit bekommen!
Dank dem günstigen EURO-Kurs können wir alle Artikel in unserem WebShop per sofort zu tieferen CHF-Preisen anbieten.
Gleichzeitig kann man die Zahlungsart zwischen Kreditkarte und Schweizer PostFinance (E-Finance) wählen.
27. Januar 2010
Apple stellt iPad vor
Apple hat heute sein langersehntes Tablet vorgestellt.
Das Display des iPad genannten Gerätes bietet ein Display mit 9.7 Zoll Diagonale und Multitouch-Bedienung. Apple nennt folgende AnwendunDamit kannst Du: Surfen im Internet, Mails versenden, Fotos und Videos betrachten, Spiele, Musik hören sowie E-Books lesen. Mit 13 Millimeter Dicke und 680 Gramm ein absolutes Leichtgewicht.
Das iPad ist kompatibel mit 140’000 bisher verfügbaren iPhone-Apps. Die Fähigkeiten des neuen Devices aus Cupertino können allerdings erst durch speziell angepasste Programme voll ausnutzt werden. Zwölf solcher Programme werden von Apple gleich mitgeliefert. Eine für das iPad angepasste iWork-Version wurde ebenfalls vorgestellt.
Der Motor des iPad bildet ein 1 Gigahertz schneller A4-Chip von Apple, der eine hohe Leistung bei geringem Energiebedarf bietet. Die Batterie soll rund zehn Stunden halten. Das iPad unterstützt Wi-Fi, Bluetooth und optional auch 3G-Netze. Wahlweise ist das iPad mit 16, 32 oder 64 Gigabyte Speicher erhältlich. Ab März weltweit zu Preisen ab 499 US-Dollar lieferbar.
Helvetica zum Kaffee
Cookies (helvetisch "Guäzli") in Helvetica-Form
Für alle, die auch beim Kaffee nicht auf die Helvetica verzichten können, hat Beverly Hsu Ausstecher in Buchstabenform der Helvetica kreiert. En Guete...
Snow Leopard - Das neue OSX
Apple liefert Mac OS X Snow Leopard ab 28. August aus
Apple hat heute bekannt gegeben, dass Mac OS X 10.6 Snow Leopard ab Freitag, den 28. August in den Apple Stores und bei Apple Händlern erhältlich sein wird. In Snow Leopard kommt die Erfahrung von einem Jahrzehnt OS X Innovation zusammen. Das Betriebssystem bietet hunderte Verbesserungen, neue Kerntechnologien und es unterstützt Exchange sofort nach dem Auspacken.
Benutzer von Mac OS X Leopard (10.5) erhalten Snow Leopard als Upgrade.
Mehr Informationen unter: www.apple.ch >>>
22. Juli 2009
Neue Frutiger von Linotype
Neu ausgestattet mit zusätzlichen Strichstärken und verbesserter Laufweite.
Preise (Basislizenz für 5 Computer):
Neue Frutiger® Basic 1 Value Pack:
Neue Frutiger® Ultra Light, Neue Frutiger® Ultra Light Italic
Neue Frutiger® Book, Neue Frutiger® Book Italic
Neue Frutiger® Bold, Neue Frutiger® Bold Italic 6 Fonts für nur Fr. 649.00
Neue Frutiger® Basic 2 Value Pack:
Neue Frutiger® Thin, Neue Frutiger® Thin Italic
Neue Frutiger® Regular, Neue Frutiger® Regular Italic
Neue Frutiger® Heavy, Neue Frutiger® Heavy Italic 6 Fonts für nur Fr. 649.00
Neue Frutiger® Basic 3 Value Pack:
Neue Frutiger® Light, Neue Frutiger® Light Italic
Neue Frutiger® Medium, Neue Frutiger® Medium Italic
Neue Frutiger® Black, Neue Frutiger® Black Italic 6 Fonts für nur Fr. 649.00
Neue Frutiger® + Serif 1 Value Pack:
Neue Frutiger® Book, Neue Frutiger® Book Italic
Neue Frutiger® Bold, Neue Frutiger® Bold Italic
Frutiger® Serif Regular, Frutiger® Serif Regular Italic
Frutiger® Serif Bold, Frutiger® Serif Bold Italic 8 Fonts für nur Fr. 805.00
Neue Frutiger® + Serif 2 Value Pack:
Neue Frutiger® Thin, Neue Frutiger® Thin Italic
Neue Frutiger® Regular, Neue Frutiger® Regular Italic
Neue Frutiger® Heavy, Neue Frutiger® Heavy Italic
Frutiger® Serif Light, Frutiger® Serif Light Italic
Frutiger® Serif Medium, Frutiger® Serif Medium Italic
Frutiger® Serif Heavy, Frutiger® Serif Heavy Italic 12 Fonts für nur Fr. 1190.00
Neue Frutiger® Basic Complete Family Value Pack: Alle 20 Schnitte für nur Fr. 2100.00
Der Anfang
Als in Paris Anfang der siebziger Jahre der neue Flughafen Roissy Charles de Gaulle geplant wurde, sollte dessen Orientierungssystem eine klare und gut lesbare Schrift erhalten. Die Entwicklung des Beschilderungssystems wurde Adrian Frutiger und seinem Atelier übertragen. Hier löste man diese Aufgabe so überzeugend, dass eine große Nachfrage nach dieser Schrift sowohl für Orientierungssysteme als auch für Drucksachen entstand. Die Frutiger® setzte neue Maßstäbe nicht nur für Beschilderungen, sondern überall dort, wo ein klares, gut lesbares Schriftbild gefordert ist, ganz besonders auch in kleinen Schriftgrößen als Brotschrift. Die so entstandene Schrift kam bereits 1977 als „Frutiger” in die Linotype Bibliothek.
Die Weiterentwicklung
Die Frutiger Next, entstanden 1999, ist nicht die Verbesserung, sondern eine Weiterentwicklung der Frutiger. Ihr liegt ein vollkommen neues Konzept zugrunde, deren sichtbarstes Merkmal die größere Mittellänge und die ausgeprägten Ober- und Unterlängen der Kleinbuchstaben im Verhältnis zu den Versalien sind. Alle Zeichen sind vom Design her erneuert und erzeugen ein ausgeglichenes Schriftbild bei gleichzeitig schmalerer Laufweite. Die Frutiger Next trägt hier den Anforderungen nach „platzsparenden” moderen Schrifttypen Rechnung.
Die Neue
Die Neue Frutiger von 2009 ist eine von Akira Kobayashi, in engster Zusammenarbeit mit Adrian Frutiger, überarbeitete und erweiterte Version der Frutiger-Schriftfamilie von 1977. Gleichwohl der vielen Optimierungen passt die „Neue Frutiger” gut zur Frutiger und ergänzt harmonisch die schon vorhandenen Schnitte.
Adrian Frutiger und Akira Kobayashi arbeiten zusammen an der „Neue Frutiger”
Vergleich Frutiger und Neue Frutiger
Details, Highlights & Optimierungen
Mehr Schriftschnitte vergrößern das Anwendungsspektrum
Insbesondere im wichtigen Bereich der Schriftfetten zwischen Light und Bold bietet die Neue Frutiger® mit ihren 10 fein abgestufte Schriftschnitten die richtige Fette für jeden Bedarf.
Adrian Frutiger selbst zeichnete die Vorlagen für die in allen Schnitten und Fetten vorhandenen Pfeile.
Garantierte Mischbarkeit
Die Neue Frutiger hat die gleichen Buchstabenhöhen wie die Frutiger. Es ist somit möglich, schon vorhandene Schriftschnitte der Frutiger durch die Neue Frutiger zu ergänzen. Die Neue Frutiger lässt sich ebenfalls hervorragend mit der Frutiger Serif zusammen einsetzen.
Garantierte Mischbarkeit von Frutiger, Neue Frutiger aufgrund gleicher Buchstabenhöhen. Die Frutiger Serif paßt in ihren optischen Höhen ebenfalls.
Verbesserte Zurichtung
Die Zurichtung der Neue Frutiger wurde optimiert. Damit bricht die Neue Frutiger mit den alten Restriktionen aus dem Matritzensatz, die sich in die digitalen Versionen der Frutiger mit vererbt haben. Das Ergebnis erzeugt einen sehr ausgeglichenen, gleichmäßigen Zeilenfall und spricht für sich selbst.
Neue Frutiger/Frutiger Die Zurichtung der „Neue Frutiger“ wurde überarbeitet. Damit bricht die Neue Frutiger mit den alten Restriktionen, die sich in die digitalen Versionen der Frutiger mit vererbt haben.
Verbesserung der Lesbarkeit
Im Vergleich hat die Neue Frutiger fein definiertere Haarlinien. Diese gestalterische Maßnahme verhindert die ungewollte Anfettung an diesen Stellen und verbessert die optische Qualität inbesondere in kleineren Punktgrößen deutlich. Andere Zeichen wurden in ihrer Form derart überarbeitet, das sie die gleichen Lesbarkeitskriterien erfüllen.
Verbesserungen Neue Frutiger zu Frutiger. (Neue Frutiger grau, Frutiger als Kontur).
Verbesserte Akzente
Die alten, generischen Akzentformen wurden überarbeitet und funktionieren jetzt besser, besonders in kleinen Schriftgrößen.
Die Fette von Copyright-, Trademark- und At -Zeichen wurde verringert um die Darstellung in kleinen Schriftgraden zu verbessern.
Die neue Form des Eurozeichens kollidiert nicht mehr mit anderen Figuren.
Für das „kaufmännische Und” sowie das Eszet-Zeichen gibt es nun eine Alternative.
Anwendungsbeispiele
Plattform und Formate
Alle Fonts der Neuen Frutiger liegen im OpenType-Format (PostScript basierend) für Mac und Windows vor.
Unterstützte Sprachen (LEEC character sets):
Afrikaans, Albanian, Basque, Bosnian, Breton, Catalan, Cornish, Croatian, Czech, Danish, Dutch, English, Estonian, Faroese, Finnish, French, Frisian, Friulian, Gaelic, Gagauz (Latin), Galician, German, Hungarian, Icelandic, Indonesian, Irish, Italian, Karelian, Ladin, Latvian, Lithuanian, Maltese, Moldavian (Latin), Norwegian, Polish, Portuguese, Rheto-Romance, Romanian, Saami, Serbian, Slovak, Slovenian, Sorbian, Spanish, Swahili, Swedish, Turkish und Turkmen (Latin)
Die "Neue Frutiger" ist ab sofort bei ProTYPE Solutions erhältlich.
Es gibt verschiedene ValuePacks à 6, 8, 12 oder 20 Fonts.
Ab sofort bis zum 15. August gibt es die "Neue Frutiger" zum Sonderpreis!
Linotype GoldEdition 2.0
Über 7500 Schriftschnitte auf einer DVD
Allgemeines über das Produkt
Linotype hat die Version 2.0 seiner „GoldEdition“ veröffentlicht. Die „GoldEdition 2.0“ umfasst alle bei Linotype, Monotype und ITC erhältlichen Fonts in den Formaten PostScript und TrueType. Sie enthält Fonts aus den Bibliotheken Linotype Originals, Monotype Originals, ITC Collection, TakeType Collection, Assorted Collection und Image Club Library.
Grösste jemals hergestellte Schriftenbibliothek
Mit über 7.500 Schriftschnitten (über 20.900 Fonts) wurde die Anzahl der Schriftschnitte zur Vorgängerversion (GoldEdition 1.7.1) mehr als verdoppelt. Dieses Produkt bildet somit die Universallösung für alle Bedürfnisse an den traditionellen Fontformaten. Der Preis für die Vollversion 2.0 liegt bei CHF 13'200.00 und beinhaltet Lizenzen für zehn Arbeitsplätze. Für alle früheren Versionen der GoldEdition sind preisgünstige Updates auf die Version 2.0 erhältlich. Die GoldEdition 2.0 ersetzt die Vorgängerversion 1.7.1.
Unterschiede zur Vorgängerversion (1.7.1)
Von den 3.980 Schriftschnitten der Version 1.7.1 sind 3.549 in der Version 2.0 enthalten. 402 von diesen Schnitten sind inzwischen mit einem Eurozeichen ausgestattet worden. Herausgenommen wurden z. B. Fremdsprachen-Fonts wie
Arabisch, nicht jedoch kyrillische und griechische Fonts. Neu hinzugekommen seit Version 1.7.1 sind 4.011 Schriftschnitte; darunter zukunftsträchtige neue Schriftfamilien wie Syntax Serif oder Vialog, aber auch bekannte Namen wie Breughel, Charlotte Sans und Serif, Icone, Lucida, ITC Modern, Neo, Veto und Zapf International.
Besonders interessant sind gut ausgebaute Schriftfamilien wie Briem, Graphite, Ocean, Prosper und Sassoon. Erwähnenswert auch die Erweiterung bestehender Familien wie Avenir Central European, Frutiger Cyrillic und Neue Helvetica Cyrillic.
Plattform und Formate
Alle Fonts der „GoldEdition 2.0“ liegen für Mac OS im PostScript- und für Windows im PostScript und/oder TrueType-
Format vor.
Neben den Fonts enthält die DVD einen 592 Seiten starken Katalog als PDF, der einen optischen Eindruck über das breite Spektrum der Fonts liefert und beschreibt, in welchen Formaten die einzelnen Schriften vorliegen.
Die GoldEdition 2.0 ist ab sofort bei ProTYPE Solutions erhältlich.
Update-Preise >>>
Neues ProTYPE Logo
Veränderung ist das halbe Leben
Design: Samantha Bachmann (Agenturtschi)
Mit dem neuen Logo wird die koninuierliche Umstellung des Auftrittes von ProTYPE Solutions eingeläutet. Als nächster Schritt wird im Sommer ein neuer Webshop kommen im neuen Erscheinungsbild. Die stark verbesserte Bedienerfreundlichkeit und neue, nützliche Funktionen erleichtern dem Besucher den Einkauf. Selbstverständlich werden tausende neuer Schriften der verschiedensten Hersteller erhältlich sein.
Neuerscheinung aus dem Hause Linotype Eine neue Schriftfamilie mit robusten Serifen: Malabar™
Die neue Schriftfamilie für lange Textpassagen Malabar™ ist wahrscheinlich die erste in der Schriftenbibliothek von Linotype, die nach einem Kaffee benannt ist. Ursprünglich trug sie einen anderen Namen. Während Dan Reynolds die ersten Strichstärken der Schrift im MA Typeface Design-Kurs an der Universität Reading (VK) entwarf, wurde sie nach dem fränkischen Helden des 8. Jahrhunderts, Karl Martell benannt. Nach seiner Rückkehr nach Berlin arbeitete Reynolds dann einige weitere Monate an der Schrift. In der Nähe seiner Wohnung in der Bergmannstraße in Kreuzberg befand sich das Café Barcomi’s. Und reichliche Mengen des Kaffees India Monsooned Malabar hinunterzustürzen, war genau das, was er brauchte, um diese robuste, antik anmutende Serifenschrift fertigzustellen.
In der Buchstabenform von Malabar ist eine markante Diagonalachse in den Kurven zu erkennen. Die stämmigen Serifen verstärken das Textbild in kleinen Größen und definieren den allgemeinen Charakter der Schrift. Malabar hat eine große x-Höhe. Diese bewusste Entscheidung bewirkt, dass die wichtigsten Elemente der Kleinbuchstaben bei sehr klein gesetzten Texten sichtbar größer erscheinen. Die Höhe der Großbuchstaben ist eher gering, was die Buchstaben harmonischer und die Schrift beim Setzen in deutscher Sprache weniger schwerfällig wirken lässt.
Trotz ihres Renaissance Antiqua-Charakters werden die Varianten Roman und Regular sowohl von zeitgenössischen Stilen (abgeschnittene Enden, das breiter gezeichnete S) als auch von Meistern aus dem 16. Jahrhundert inspiriert. Dementsprechend verweist auch die Kursiv-Variante auf antike Schriften und entspricht gleichzeitig modernen Anforderungen. Die Neigungen der Kursivschrift beginnen bei 9°. Bei der Antiqua werden die schmalen Serifen mit zunehmender Strichstärke flacher. Malabar Heavy eignet sich bestens für Überschriften. Malabar Bold und Bold Italic können zum Hervorheben von Text verwendet werden, wofür die Versionen Heavy und Heavy Italic zu dunkel sind.
Die Kleinbuchstaben haben zwei Arten von Serifen: die an der x-Höhe und den Oberlängen und die an der Grundlinie und den Unterlängen. Die oberen Serifen sind dreieckig und fahnenähnlich. Die unteren sind eng und asymmetrisch. Die linke Seite der unteren Serifen hat einen markanteren Winkel als die rechte. Im Gesamtbild wirken die Serifen, besonders bei groß gesetzter Schrift, sehr einfach, fast primitiv. Diese Direktheit in den Serifen ist im Bestimmungszweck der Schrift verwurzelt: Kleine Texte für den Zeitungsdruck. In kleinen Textgrößen werden die Serifen so winzig, dass fein gezeichnete von den schwerfälligen von Malabar nicht mehr zu unterscheiden sind. Je nach Druckqualität können besonders fein gezeichnete Serifen sogar unterbrochen dargestellt werden. Die Serifen von Malabar wurden eigens entworfen, um genau dieses Problem zu beheben. Aber auch was modellierte Serifen betrifft, die nur in großen Graden zur Geltung kommen, zeigt sich Malabar keinesfalls befangen.
Kapitälchen und Großbuchstaben sind in der Regel ähnlich. Die Kapitälchen haben vielleicht etwas weitere Proportionen und natürlich eine geringere Höhe, aber meistens weichen sie in ihrer Form nur selten von den Großbuchstaben ab.
Die Kapitälchen und Großbuchstaben von Malabar beruhen auf den gleichen Grundformen, allerdings mit zwei Ausnahmen: dem P und dem R. Obwohl Kapitälchen definitionsgemäß kleiner sind als Großbuchstaben, erscheinen sie im Textsatz öfter gemeinsam mit Kleinbuchstaben und es könnte sich anbieten, sie als Kleinbuchstaben zu setzen, um ein harmonisches Gesamtbild zu erzielen. Im Idealfall sollten Kapitälchen jedoch eine dritte Auszeichnungsart schaffen, die sich aus Elementen der beiden anderen zusammensetzt.
Abgesehen davon, dass die Bold- und Heavy-Versionen von Malabar dunkler und breiter sind als die Regular-Schrift, ist ihre x-Höhe größer und die Überweiten sind markanter. Mit zunehmender Strichstärke nimmt außerdem auch der Linienkontrast zu. Zwischen Regular und Heavy unterscheiden sich die schmalen Linien weniger als die breiten.
Im Vergleich zur Heavy-Version ist Malabar Bold rund 61 Prozent fetter als die Regular. Malabar Bold, Bold Italic, Heavy und Heavy Italic haben weder Kapitälchen noch Mediävalziffern, sondern lediglich Antiquaziffern. Sie verfügen jedoch über die gleichen Ligaturen wie Malabar Regular sowie komplette Sätze hoch- und tiefgestellter Ziffern.
Auch die Kursiv-Variante verweist auf antike Schriften und entspricht gleichzeitig modernen Anforderungen. Die Neigungen beginnen bei 9° (Malabar Heavy Italic hat eine Neigung von 12°). Die Großbuchstaben ebenso wie die Ziffern der Kursivschriften wirken mehr oder weniger wie eine geneigte Antiqua, während die Kleinbuchstaben wesentlich kursiver ausfallen. Diese Version hat keine Serifen und die Buchstaben haben klare Innen- und Außenlinien. Dennoch erinnern sie an die Serifen-Versionen von Malabar, weil sie ebenfalls lang und scharf gezeichnet sind.
Malabar erhielt das Certificate of Excellence in Type Design auf dem TDC2 2009.
Die Virtuosa ist ab sofort bei ProTYPE erhältlich. Lieferung per eMail oder auf CD-ROM.
Neuerscheinung aus dem Hause Linotype
Die neue Schreibschrift im Stil der Jahrhundert-Mitte: Virtuosa Classic
Im Verlauf seiner jahrzehntelangen Karriere hat Hermann Zapf unzählige Schriften geschaffen. Eine seiner allerersten war Virtuosa®. Virtuosa ist eine englische Copperplate-Schrift mit Persönlichkeit. Die Inspiration zu dem Design bot eine Handschrift aus der Kriegszeit, die Hermann Zapf in einem Skizzenbuch aufbewahrte.
Nun, im Jahr 2009, entwarf der künstlerische Leiter von Linotype, Akira Kobayashi, gemeinsam mit Hermann Zapf das für das 21. Jahrhundert aufbereitete Revival dieses Schriftklassikers. Virtuosa von Linotype ist eine Einzelschrift mit zwei Varianten von jedem Großbuchstaben. Außerdem bietet sie Alternativzeichen für einige Kleinbuchstaben und Ligaturen. Virtuosa ist das jüngste Ergebnis der erfolgreichen Kooperation zwischen Akira Kobayashi und Hermann Zapf, die auch Zapfino® Extra, Optima® nova, Palatino® nova und Palatino Sans gemeinsam gestalteten.
Virtuosa war die allererste Schreibschrift von Hermann Zapf. Er entwarf sie der Zeit zwischen 1948 und 1949 nach den gleichen Skizzen, die 50 Jahre später die Schrift Zapfino inspirieren sollten. Ursprünglich wurde sie 1952 von der Frankfurter Schriftgießerei D. Stempel AG als Bleisatzschrift veröffentlicht.
Die Buchstaben der Virtuosa haben einen etwas anderen Winkel als ihre Bleisatz-Vorgänger, da solche Details mit Digitaltechnologie einfacher zu realisieren sind. Beide Designer sind vom visuellen Ergebnis der digitalen Umsetzung begeistert.
Wie alle eleganten Schreibschriften eignet sich Virtuosa vor allem für kurze Texte und Akzidenz-Anwendungen. In der Vergangenheit bewährte sich Virtuosa erfolgreich bei formellen Einladungen sowie auf Zertifikaten und Visitenkarten.
Dieses Stück Papier zeigt Korrekturentwürfe von Hermann Zapf, erstellt mit Ausdrucken der neuen Virtuosa. Oben sieht man einen Probedruck der originalen Bleisatzversion von Virtuosa.
Links hat Hermann Zapf weitere Änderungen skizziert. Rechts ein Probedruck mit der originalen Bleisatzversion von Virtuosa.
Die Virtuosa ist ab sofort bei ProTYPE erhältlich. Lieferung per eMail oder auf CD-ROM.
Neuerscheinung aus dem Hause Linotype Die Neuinterpretation einer einzigartigen Schablonenschrift aus den Zwanzigern: Iwan Stencil™
Iwan Stencil™ ist das Revival einer alten Anzeigenschrift. Sie basiert auf einem Design, das ursprünglich Jan Tschichold im Jahr 1929 entwarf und wurde nun 2008 von Klaus Sutter aufgefrischt. Die Buchstabenformen dieses sehr charakteristischen Designs zeigen starke Kontraste, die dünnen Elemente sind sehr viel feiner als die breiten. Die Schrift hat eine moderne, aufrechte Achse und erinnert ein wenig an den vergangenen, verrückten Stil von Bodoni.
Die dünnen Linien bilden die einzigen Verbindungselemente, die das Schriftbild zusammenhalten. In den Schablonenstegen verlieren sie sich allmählich, sodass Sie sich fragen, ob Sie da wirklich gerade eine Schablonenschrift betrachten. Dieser Effekt trägt maßgeblich zu dem allgemeinen Serifen-Flair bei und lässt das Design quasi wie eine Halbserifen- wenn nicht Serifenschrift wirken. Das kleine n zum Beispiel hat keine eigenen Serifen, aber viele andere Buchstaben haben deutlich erkennbare Serifen oder Serifen-ähnliche Abschlüsse. Eine Schablonenschrift mit Serifen ist eher ungewöhnlich, besonders in der heutigen Zeit. In der Vergangenheit hingegen waren solche Schriften sehr verbreitet, wenn nicht alltäglich.
Iwan Stencil gibt es nur in einer Strichstärke. Und natürlich eignet sie sich ausschließlich für Display-Anwendungen. Verwenden Sie sie, um echte Schablonen zu erstellen oder diesen Schablonen-Effekt in Ihren Projekten zu erzielen. Iwan Stencil bietet Ihnen alle Zeichen, die Sie von einem kompletten Font erwarten. Dass sie bereits 1929 entworfen wurde, bedeutet nicht, dass auch der Zeichensatz von 1929 ist. Vielmehr wird sie den Ansprüchen des 21. Jahrhunderts voll gerecht und bietet auch erweiterte europäische Sprachunterstützung.
Jan Tschichold, dem wir die Inspiration für die heutige Iwan Stencil zu verdanken haben, war ein sehr vielseitiger Mensch. Er war ein qualifizierter Schreibkünstler, der an der Definition der neuen Typographie mitwirkte, später dann Dozent und klassischer Buchgestalter. Außerdem schuf er die Schrift Sabon®. Wie alle jungen Designer, litt er zeitweise unter Geldmangel. Bevor er im Jahr 1933 aus Deutschland emigrierte, arbeitete er an verschiedenen Aufträgen. Ende der 20er Jahre, mitten in der Zeit wirtschaftlicher Turbulenzen in Deutschland und weltweit, begann er, für verschiedene europäische Unternehmen Schriften zu entwerfen, maßgeblich Display-Schriften wie diese.
Mitte der 20er Jahre nannte sich Jan Tschichold eine Zeit lang „Iwan”.
Einige Eindrücke der Entwicklungsphase der originalen Stempelschrift bei D. Stempel AG
Entwurf für die Stempelschrift, ca. 1929*
Originalzeichnungen der Großbuchstaben von Tschichold für die Stempelschrift, ca. 1929*
Originalverpackung für die Schrift (1931)
*Aus dem Buch “Active literature – Jan Tschichold and New Typography” von Christopher Burke
Die Iwan Stencil ist ab sofort bei ProTYPE erhältlich. Lieferung per eMail oder auf CD-ROM.
Neuerscheinung aus dem Hause Linotype Linotype Nautilus vergrößert sich um zwei neue Familien: Nautilus Text und Nautilus Monoline.
Die erste Linotype Nautilus™ veröffentlichte Hellmut G. Bomm im Jahr 1999. Nun, 10 Jahre später, hat er sein Design aktualisiert und erweitert und stellt den Benutzern die zwei zusätzlichen Familien Nautilus Text und Nautilus Monoline zur Verfügung. Nautilus Text hat mehr Ähnlichkeit mit der ursprünglichen Linotype Nautilus. Die Buchstaben weisen starke Kontraste in der Strichstärke auf.
Bomms Ziel war es, eine klare, gut lesbare Schrift zu schaffen. Während die gleichförmigen Linien der meisten serifenlosen Schriften bei langen Texten das Auge ermüden, verleiht der Kontrast in Nautilus Text der Schrift komfortablere Lesbarkeit. Die Zeichen wurden mit einem Stift mit breiter Spitze gezeichnet. Wie bei Serifenschriften enthalten die Formen von Nautilus Text vielseitige Elemente. Die Buchstaben sind schmal und haben relativ große Zeichenabstände. Dies vermittelt einen allgemein offenen Eindruck und dennoch passt auf relativ geringen Raum viel Text.
Die Buchstaben von Nautilus Monoline haben die gleichen Gesamtproportionen wie die von Nautilus Text. Wie der Name schon sagt, sind sie jedoch monolinear. Die Linien haben nicht die kalligraphische Modulation wie die von Nautilus Text. Daher eignet sich Nautilus Monoline für alternative Überschriften und ist eine erfrischende Display-Schrift, die sich hervorragend mit Nautilus Text kombinieren lässt.
Die Nautilus ist ab sofort bei ProTYPE erhältlich. Lieferung per eMail oder auf CD-ROM.
Neuerscheinung aus dem Hause Linotype Luba™: Eine unkonventionelle Serifenlose, die Leser des lateinischen Alphabets mit kyrillischer Schrift vertraut macht.
Luba™ ist eine Textschriftfamilie von Hendrik Möller, die sowohl das lateinische als auch das kyrillische Alphabet enthält. Die Familie umfasst die vier Strichstärken Light, Regular, Medium und Bold. Jede dieser Schriften kann sowohl mit lateinischem als auch kyrillischem Alphabet oder nur für das lateinische Alphabet erworben werden. Ursprünglich entwarf Möller Luba, um Benutzer des lateinischen Alphabets an die kyrillische Schrift heranzuführen, beispielsweise Franzosen, Deutsche oder Italiener, die Russisch oder Ukrainisch lernen wollen. Hierzu betonte er die identifikatorischen Elemente der Zeichen besonders, sodass die klare Formensprache und der aufgelockerte Ausdruck dem Lernenden die fremden Zeichen näher bringen. Die Schrift macht die Unterschiede zu den lateinischen Zeichen deutlich, ohne jedoch den gemeinsamen Ursprung zu vernachlässigen.
Die OpenType-Funktionen von Luba
1.
Proportionale Antiquaziffern
2.
Linie haltende Tabellenziffern
3.
Proportionale Mediävalziffern
4.
Linie haltende Mediävalziffern
5.
Zähler
6.
Nenner
7.
Hochgestellte Ziffern
8.
Tiefgestellte Ziffern
9.
Diagonalbrüche
10.
Durchgestrichene Nullen
11.
Ligaturen
12.
Freie Ligaturen
13.
Historische Alternativzeichen
14.
Historische Ligaturen
15.
Stilsätze
Nützliche Tipps
Hier einige zusätzliche Erläuterungen zu einzelnen OpenType-Funktionen von Luba:
Historische Alternativzeichen
Derzeit wird die Funktion für historische Alternativzeichen von keiner marktüblichen Layout-Anwendung unterstützt. Der Zeichensatz von Luba enthält nur ein historisches Alternativzeichen: das lange s. Adobe Indesign-Benutzer, die das lange s in ihrem Text verwenden möchten, müssen das Standardzeichen über die Glyphenpalette oder den Stilsatz 2 (siehe unten) manuell ersetzen.
Historische Ligaturen
Derzeit wird die Funktion für historische Ligaturen von keiner marktüblichen Layout-Anwendung unterstützt. Der Zeichensatz von Luba enthält einige Ligaturen für lange s wie zum Beispiel für ssi, ssl usw. Adobe Indesign-Benutzer, die die Ligaturen für das lange s in ihrem Text verwenden möchten, müssen das Standardzeichen über die Glyphenpalette oder den Stilsatz 2 (siehe unten) manuell ersetzen.
Stilsatz 1
Der lateinische Zeichensatz von Luba enthält Alternativzeichen sowie informelle Varianten der Kleinbuchstaben a, e und g. Kunden, die eine Lizenz für die Version von Luba erwerben, die auch das kyrillische Alphabet enthält, werden ferner bemerken, dass sie auch einige informelle Varianten kyrillischen Buchstaben enthält. Um die Standardzeichen durch diese Versionen zu ersetzen, muss der Benutzer in Adobe InDesign eine Textpassage markieren und dann im OpenType-Menü den Stilsatz 1 auswählen. Bitte beachten Sie, dass QuarkXPress derzeit noch keine Stilsätze unterstützt.
Stilsatz 2
Bei Auswahl von Stilsatz 2 im OpenType-Menü von Adobe InDesign werden alle vorstehend genannten historischen Alternativzeichen und Ligaturen im Text verwendet.
Die Luba ist ab sofort bei ProTYPE erhältlich. Lieferung per eMail oder auf CD-ROM.
Neuerscheinung aus dem Hause Linotype Libelle™ : Die neueste Schrift des Topdesigners Jovica Veljovic
Libelle™ ist eine englische Copperplate-Schrift für das 21. Jahrhundert. Geschaffen wurde sie von Jovica Veljovic, einem Designer mit langjähriger Erfahrung als Schreibkünstler, Schrift-Designer und Dozent. Libelle unterscheidet sich von anderen Copperplate-Schriften durch ihre weniger mechanisch wirkenden Buchstaben. Vielmehr spürt man in den Formen die Hand des Zeichners, die diesem historischen Stil Leben einhaucht. Libelle enthält rund 400 zusätzliche Glyphen wie Alternativvarianten vieler Zeichen und Spezialformen für Zeilenanfänge und -abschlüsse. Darüber hinaus bietet die Schrift zahlreiche Stilelemente wie Ligaturen und Ornamente.
Libelle mit OpenType-Funktionen
Um die Ästhetik von Libelle voll zur Geltung zu bringen, sollten bei der Verwendung OpenType-Funktionen wie kontextbezogene Alternativzeichen, Ligaturen und freie Ligaturen aktiviert werden. Diese Funktionen finden Sie im OpenType-Menü Ihrer Anwendung. Derzeit unterstützen nur Adobe® CS und QuarkXPress® OpenType-Funktionen.
Kontextbezogene Alternativzeichen
Bei den meisten Nutzern von Adobe InDesign® ist diese OpenType-Funktion standardmäßig aktiviert. Ist die Funktion aktiv, werden viele Standardglyphen durch Alternativzeichen ersetzt, je nachdem, welche Buchstaben im Wort vorangehen bzw. folgen.
Ligaturen
Auch die Standardfunktion für Ligaturen wird von Adobe InDesign-Nutzern oft automatisch aktiviert. In diesem Fall erscheinen im Text die Ligaturen, die Designer normalerweise erwarten. Zum Beispiel wird die Zeichenkombination fi durch die entsprechende Ligatur ersetzt. Das gleiche gilt für die Zeichenkombinationen ff, fl, ffi, ffl usw. Benutzer von InDesign CS3 und neueren Versionen wird ferner auffallen, dass auch spezielle Ausnahmen enthalten sind. So wird die Ersetzung von fi beispielsweise im Türkischen anders gehandhabt, da hier zwischen einem i mit oder ohne Punkt ein Unterschied besteht.
Freie Ligaturen
Die Funktion für freie Ligaturen ist in Adobe InDesign nicht automatisch aktiviert. Mit Libelle gesetzter Text wirkt mit dieser Funktion jedoch noch eindrucksvoller. Ist die Funktion aktiviert, stehen zusätzliche Ligaturen zur Verfügung, zum Beispiel ct, ll, ss, st, tt, tz und andere.
Anfangs- und Abschlussformen
Benutzer von InDesign CS3 oder neuer werden beobachten, dass die Funktion der Anfangs- und Abschlussformen automatisch aktiviert ist. Diese Funktion ersetzt den jeweils ersten und letzten Buchstaben in einer Zeile durch Alternativzeichen, sofern diese verfügbar sind. Libelle enthält nicht von allen Kleinbuchstaben Anfangs- und Abschlussformen, da sich nicht alle dafür eignen. Wo die Ersetzung angemessen ist, erweist sie sich jedoch als wahre Augenweide.
Die Implementierung der Abschlussformen in Adobe InDesign CS3 und CS4 ist keineswegs so einfach, wie Gestalter es erwarten mögen. Damit eine Abschlussform verwendet warden kann, muss zunächst die entsprechende OpenType-Funktion aktiviert werden. Außerdem muss hinter dem zu ersetzenden Buchstaben ein Leerzeichen stehen (und die Zeile darf keine weiteren Zeichen enthalten). Andernfalls erkennt InDesign nicht, dass es sich bei dem betreffenden Zeichen um einen Zeilenabschluss handelt und die Ersetzung wird nicht vorgenommen.
Stilsätze
Der Zeichensatz von Libelle enthält zahlreiche Alternativzeichen. Im Vergleich zu den vorstehend genannten OpenType-Funktionen ist die Auswahl an Alternativzeichen hier größer. Für die Ersetzung von Glyphen durch Alternativzeichen kann der Anwender in Adobe InDesign auf die Glyphenpalette oder das Menü mit den Stilsätzen zurückgreifen. Die Schrift Libelle allein bietet 8 verschiedene Varianten für das kleine a. Bitte beachten Sie, dass QuarkXPress derzeit noch keine Stilsätze unterstützt.
Stilsatz 1
Die Verfügbarkeit von Alternativzeichen in Libelle ist nicht systematisch. Das heißt, nicht für jeden Buchstaben gibt es die gleiche Anzahl Alternativzeichen. Viele Kleinbuchstaben sind in acht Varianten verfügbar, für andere gibt es überhaupt keine. Diese Unausgewogenheit ist auf den speziellen Stil von Libelle zurückzuführen. Da sie eine englische Copperplate-Schrift ist, sind nicht alle Buchstaben auf die gleiche Weise veränderbar und Alternativzeichen werden nur angeboten, wo sie angemessen sind.
Wenn es für einen Buchstaben nur ein Alternativzeichen gibt, erscheint dieses im Stilsatz 1. Hat ein Zeichen mehrere Varianten, erscheint in Stilsatz 1 die erste. Die Stilsätze von Libelle sind so aufgebaut, dass jede Zeichenvariante in jede Alternativform umgewandelt werden kann. Unabhängig davon, ob Sie die Standard-, Anfangs- oder Abschlussform usw. des kleinen a wählen, das jeweilige Zeichen wird immer durch das im Stilsatz 1 enthaltene ersetzt.
Stilsatz 2
Gibt es für ein Zeichen zwei oder mehr Alternativen, befindet sich die zweite in Stilsatz 2.
Stilsatz 3
Gibt es für ein Zeichen drei oder mehr Alternativen, befindet sich die dritte in Stilsatz 3.
Stilsatz 4
Gibt es für ein Zeichen vier oder mehr Alternativen, befindet sich die vierte in Stilsatz 4.
Stilsatz 5
Gibt es für ein Zeichen fünf oder mehr Alternativen, befindet sich die fünfte in Stilsatz 5.
Stilsatz 6
Der Stilsatz 6 ersetzt alle Zeichen durch die jeweilige Anfangsform, sofern im Zeichensatz von Libelle eine solche verfügbar ist. Libelle bietet Anfangsformen für die Kleinbuchstaben a, c, d, e, g, l, r sowie alle Akzentvarianten (z.B. á oder a mit Akut).
Stilsatz 7
Die Anfangsformen für das kleine l und alle Akzentvarianten befinden sich in Stilsatz 7.
Stilsatz 8
Der Stilsatz 8 ersetzt alle Zeichen durch die jeweilige Abschlussform, sofern im Zeichensatz von Libelle eine solche verfügbar ist. Libelle bietet Abschlussformen für die Kleinbuchstaben a, c, e, g, l, n, o, r, s, t, u, y sowie alle Akzentvarianten (z.B. á oder a mit Akut).
Stilsatz 9
Die Abschlussformen für die Kleinbuchstaben a, e, n, y und alle Akzentvarianten befinden sich in Stilsatz 9.
Stilsatz 10
Für die Kleinbuchstaben a und y sowie deren Akzentvarianten gibt es zusätzliche Abschlussformen, die in Stilsatz 10 zu finden sind.
Durchgestrichene Null
Diese Funktion ersetzt die Standard-Null durch ihre durchgestrichene Variante.
Brüche
Libelle enthält 9 vorprogrammierte Diagonalbrüche. Bei aktivierter Bruch-Funktion werden durch einen Schrägstrich getrennte Ziffern durch die entsprechenden Brüche ersetzt.
Die Libelle ist ab sofort bei ProTYPE erhältlich. Lieferung per eMail oder auf CD-ROM.
Und noch etwas aus dem Internet:
Krieg der Buchstaben: Typo Art in der Werbung
Bombeneinschläge links und rechts, Flugzeuge und Hubschrauber donnern über die Szenerie, Panzer jagen über das Terrain, man springt in der Ego-Perspektive von Schützengraben zu Schützengraben... Dieses Szenario bietet sich den Betrachtern des Werbefilms "World Made of Words", für den das Hamburger Designbüro Optix Digital verantwortlich zeichnet.
Alle Objekte in dem animierten Clip bestehen aus Wörtern, genauer aus englischem Business-Vokabular. Geworben wird für die Sprachschule Inlingua - auf spektakuläre Art und Weise. So muss es aussehen, wenn Business English nicht Freund sondern Feind des Benutzers ist, so könnte man die Kernaussage des Spots umreißen. Mit toller Typo-Art und einem drastischen Szenario ist den Kreativen von Optix ein wirklich einprägsamer Werbespot gelungen.
Lesen und sehen Sie hier, was wir im Internet gefunden haben:
Bann für "Comic Sans"
In 1995 Microsoft released the font Comic Sans originally designed for comic book style talk bubbles containing informational help text. Since that time the typeface has been used in countless contexts from restaurant signage to college exams to medical information. These widespread abuses of printed type threaten to erode the very foundations upon which centuries of typographic history are built.
While we recognize the font may be appropriate in a few specific instances, our position is that the only effective means of ending this epidemic of abuse is to completely ban Comic Sans.
Möchten Sie DIN Next gleich ausprobieren? Dann kaufen Sie eines unserer DIN Next Value Packs. Diese sind für einen begrenzten Zeitraum günstiger erhältlich.
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Eine neue Schrift aus Deutschland
Die Schriftfamilie DIN Next™ wird durch die klassischen deutschen Industriefonts DIN 1451 Engschrift und DIN 1451 Mittelschrift inspiriert. Bereits seit 1980 sind die zwei Schriften DIN 1451 bei Linotype erhältlich. In letzter Zeit wurden sie populärer denn je und Designer fragten immer häufiger nach zusätzlichen Schnitten. So veranlasste der künstlerische Leiter von Linotype, Akira Kobayashi, die Schaffung einer neuen Schriftfamilie, die auf diesen klassischen Stil aufbaut.
Zunächst wurden die beiden Originale von DIN 1451, Engschrift und DIN 1451 Mittelschrift, analysiert. Dabei stellte Akira Kobayashi fest, dass bestimmte Buchstaben inkonsistent waren, also in der DIN 1451 Mittelschrift und DIN 1451 Engschrift verschiedene Formen aufwiesen. Vor der Erweiterung von DIN Next zu einer Schriftfamilie mit 7 Strichstärken (Ultra Light bis Black) mussten diese Ungereimtheiten ausgeglichen werden.
DIN Next Anwendungbeispiel
Während des Gestaltungsprozesses wurden ferner diverse zusätzliche Funktionen eingebaut, u.a. Kapitälchen und Mediävalziffern. Auch gibt es eine Anzahl von Alternativzeichen:
1. Das große C und das große G ist in 2 Formen verfügbar: jeweils eins mit flachen und eins mit diagonalen Abschlüssen.
2. Das große I kann mit oder ohne Serifen gesetzt werden.
3. Für das kleine a gibt es eine offene Version, ähnlich wie bei der Futura.
4. Auch das kleine q hat eine Variante, deren Unterlänge mit einem Aufstrich abschließt.
5. Das alternative ß wirkt wie eine Kombination aus einem langen s und einem langen z. Diese historische Buchstabenform wird auf Straßenschildern in Westberlin benutzt.
6. Von der 1 gibt es eine Version mit Basisserife.
7. Die 6 und die 9 haben abgerundete Varianten.
8. Von der 0 gibt es auch eine durchgestrichene Form.
9. Die 7 und das große Z haben Varianten mit Querstrichen in der Diagonale, wie sie in der deutschen Handschrift üblich sind.
Alle Schnitte der neuen DIN Next kommen in jeweils 3 Varianten als Regular, Italic und Condensed. Ferner schließt die Schriftfamilie eine „abgerundete“ Version (DIN Next Rounded) ein, sodass sie sich insgesamt aus 25 Schriften zusammensetzt. DIN Next ist Bestandteil der Linotype Platinum Collection.
DIN Next Anwendungbeispiel
Hintergrund
Die Abkürzung DIN steht für „Deutsches Institut für Normung e.V.” Im Jahr 1936 legte der deutsche Normenausschuss DIN 1451 als Standardschrift für die Bereiche Technik, Verkehr, Verwaltung und Wirtschaft fest. Die Schrift wurde für deutsche Straßenschilder und Hausnummern benutzt. Der Ausschuss wollte eine serifenlose Schrift, weil man die Ansicht vertrat, dass diese besser lesbar, eindeutig und einfach zu vervielfältigen sei. Für Werbung und andere „kunstbeeinflusste Zwecke” war diese Schrift nicht vorgesehen.
Da die Originale DIN 1451 Engschrift und Mittelschrift von Ingenieuren entworfen wurden, sind deren Buchstaben sorgfältig geplant. Dies ist ein eher ungewöhnlicher Ursprung, wenn man bedenkt, wie die meisten Schriften entstanden sind. Jeder Buchstabe wurde präzise gezeichnet, so wie ein Architekt Baupläne für sein Gebäude skizziert. Ziel war es hierbei, die Schrift in allen Größen einfach und maschinell vervielfältigen zu können.
Auch Schablonensätze wurden von der DIN 1451 angefertigt, die auf den Schreibtischen von deutschen Architekten und Ingenieuren mitunter heute noch zu finden sind. Bei der Erstellung offizieller Pläne werden die Beschriftungen mit einem Rapidograph und ebendiesen Schablonen angefertigt. Man könnte sich vorstellen, dass das Ergebnis eher unordentlich aussieht. Aber den meisten deutschen Ingenieuren gelingt auch mit dieser Technik ein klares, übersichtliches Schriftbild.
DIN Next Anwendungbeispiel
Nachdem DIN 1451 auf allen deutschen Straßenschildern, Ortschaftsbezeichnungen und Richtungsweisern zu sehen war, bekam sie genug Popularität, um auch für Designer und die Werbebranche interessant zu werden. So wurde eine digitale Version von DIN 1451 geschaffen und auch im Ausland verwendet, was die weltweite Reputation der Schrift stärkte.
Die Anpassung
Im Vergleich zum Original DIN 1451 zeigen die Buchstaben von DIN Next diverse feine Abwandlungen. Diese wurden von Kobayashi eingebaut, um die neue Schriftfamilie für die Medien des 21. Jahrhunderts flexibler zu gestalten. So wurden beispielsweise die Ecken, die bei DIN 1451 alle scharfe Kanten bilden, in DIN Next leicht abgerundet. Diese Abrundung bildet aber auch eine Verbindung zur Vergangenheit der DIN 1451. Viele der mit DIN 1451 gestalteten Zeichen sind mit Fräsen geschnitten, die keine exakten Ecken realisieren können und deren runde Schneidköpfe abgerundete Ecken erzeugen.
Und hier kommen wir noch einmal auf die DIN Next Rounded zurück. Die Buchstaben dieser Schrift kehren praktisch zu ihren Wurzeln zurück, oder besser gesagt zu den Fräsen, mit denen sie meistens geschnitten wurden. DIN Next Rounded bringt diese Tradition auf Ihren digitalen Desktop.
DIN Next Anwendungbeispiel
Schlussfolgerung
DIN 1451 Engschrift und Mittelschrift von Linotype sind vom Deutschen Institut für Normung (DIN) für öffentliche Beschriftungen als Normschrift zugelassen. Damit bleiben sie in Deutschland die offiziellen Schriften für diese Art von Anwendungen. DIN Next hingegen hat ein völlig neues Design. Als solche bietet die Schrift ganz andere Möglichkeiten und kann für jedes beliebige Projekt eingesetzt werden. Designer im Ausland könnten sie auch für industrielle Beschriftungen in ihrer Heimat verwenden, wer weiß?
DIN Next ist speziell auf die Anforderungen von Grafikern abgestimmt und eignet sich aufgrund ihres „industriellen Erbes” für fast jede Anwendung überraschend gut.
Vielen, die mit Naturwissenschaften nie wirklich viel am Hut hatten (und der Autor dieser Zeilen ordnet sich selbst ganz freimütig in diese Kategorie ein), galt und gilt das Periodensystem, das obligatorisch in jedem Chemiesaal in Überdimension präsent war, als Verkörperung allen Übels, das in chemisch-theoretischem Aggregatszustand auf einen Schüler einprasseln konnte.
Man ergriff Jahre nach erfolgreicher Abwahl dieses schändlichen Fachs einen in einem völlig anderen Sektor angesiedelten Beruf, wurde, sagen wir Texter oder Designer, und dachte gelegentlich bei einem Schluck Rotwein an jene fies-düsteren Stunden zurück, die man einst an gekachelten Tischen mit Bromgeruch in und einem Bunsenbrenner vor der Nase zu verbringen gezwungen war. Mit einem seligen Lächeln im Gesicht ob der weiten zeitlichen Distanz und in der sicheren Gewissheit, dass man jene Tafel des Grauens nie mehr wiedersehen würde.
Doch oh Graus! Auch in die Welt der Typografie hat ein findiger Designer diese Chemietafel übertragen. Ein Periodensystem der Schriftarten ist herausgekommen. Es erfordert jedoch gehörigen Mut, sich dieses auch in hoher Auflösung verfügbare Font-Plakat ins Büro oder gar an eine der eigenen vier Wände zu hängen. Eine interessante Übersicht über gängige Schriftarten von Helvetica bis Fraktur ist jedoch allemal entstanden... Vielleicht riskiert man mal einen Blick!
(Quelle: grafiker.de)
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Telefonieren durch Tippen auf einen Namen, SMS mit der intelligenten Tastatur schreiben.
Musik und Videos auf dem Breitbild-Display genießen und Musik per Fingertipp kaufen.
Im Web surfen, HTML-E-Mails empfangen und die eigene Position per GPS bestimmen.
Nach der Aufgabe des Vertriebs durch die Compress AG, Thalwil, ist das gesamte Angebot von FontFont neu bei ProTYPE erhältlich.
Es sind preisgünstige Pakete, sowie auch Einzelschriften und Multi-User-Lizenzen lieferbar.
Senden Sie eine eMail mit folgenden vier Angaben:
1. Exakte Schriftnamen
2. Schrift-Format (PostScript, TrueType, OpenType)
3. Plattform (Mac oder Windows)
4. Anzahl Lizenzen (oder Arbeitsplätze)
Die Lieferung erfolgt per eMail
Für weitere Auskünfte rufen Sie uns an oder kontaktieren Sie uns via Kontakt- oder Offertenformular.
Apple bringt das dünnste NoteBook auf den Markt - Das MacBook Air.
Extrem dünn, extrem mobil und mit nichts vergleichbar – das ist das MacBook Air. Die Entwicklung eines derart dünnen Notebooks setzt voraus, neue Wege zu gehen, verschiedene Funktechnologien zu nutzen und ein bahnbrechendes Design umzusetzen. Das MacBook Air setzt einen neuen Maßstab für mobiles Computing.
ProTYPE Solutions bietet neu die OpenType Essentials-Reihe von Linotypea an! Sie umfasst alle wesentlichen Fonts für die tägliche Arbeit. Besser noch, die Grösse und der Preis der einzelnen Pakete erlauben den flexiblen Aufbau einer grossartigen Schriftenbibliothek. Drei Volumes mit je 60 Fonts erhältlich auf CD-ROM.
Apple liefert fertige Version von Mac OS X Leopard aus
Apple liefert seit Oktober 2007 die neue Version von Mac OS X Leopard aus. Der sechste große Betriebssystem-Release. Leopard führt mehr als 300 neue Features ein, darunter einen neuen Schreibtisch („Desktop“) und ein neues Dock mit Stapel („Stacks“), mit dem sich Dateien auf intuitive Weise organisieren lassen.
Mit Boot Camp läuft Windows (XP und Vista) nativ auf jedem Intel-basierten Mac.
Apple hat heute Safari 3, den schnellsten Webbrowser mit einfachster Bedienung für Windows-PCs und Macs vorgestellt. Safari ist der schnellste Browser unter Windows: Basierend auf Tests mit dem Industriestandard iBench werden Webseiten bis zu doppelt so schnell wie unter IE7 und bis zu 1,6 mal schneller als mit Firefox 2 aufgebaut.
Seit mehr als einem halben Jahrhundert hat Prof. Hermann Zapf Schriften entworfen. Heute freuen wir uns, Ihnen die neueste Serie seiner Schriftfamilien, die Palatino™ Sans und Palatino™ Sans Informal vorzustellen.
Obwohl die Palatino Sans gerade eben erschienen ist, wurde sie schon mit einem Design-Preis ausgezeichnet: Dem "Certificat of Typographic Excellence" vom Type Directors Club of New York (TDC2 2007).
ProTYPE führt neu das gesamte Schriften-Programm von Monotype Imaging.
Der Zusammenschluss von Monotype und Linotype, öffnet ProTYPE-Kunden den Zugang zum weltweit grössten Schriftensortiment. Linotype - Monotype - Adobe, alles aus einer Hand.
Rufen Sie uns an oder kontaktieren Sie uns via Kontakt- oder Offertenformular.
Linotype OpenType Bundle 1.0
Das Linotype OpenType Bundle besteht aus vier CD-ROMs mit insgesamt über 2500 Fonts im plattformunabhängigen OpenType-Format (für Mac und Windows). Inbegriffen ist eine Lizenz für 10 Arbeitsplätze. Jede der vier CDs ist auch einzeln erhältlich.
Die Buchserie "TypoTuning" von Ralf Turtschi
TypoTuning ist eine Buchserie für gestalterisch Interessierte, welche ihre eigenen Arbeiten verbessern möchten. Oft spürt man intuitiv, dass etwas daran nicht stimmt, weiss aber nicht so genau, an was es liegt. TypoTuning hilft weiter. Mit 13 Gestaltungsregeln optimiert der Autor Praxisbeispiele, und man kann nachvollziehen, wie die Verbesserungen wirken.
Asiatische Schriften
Neu finden Sie in unserem FontStore chinesische, japanische und koreanische Schriften zum sofortigen Download. Alle Unicode-Codiert im plattformunabhängigen OpenType-Format für MacOS X und Windows XP. Speziell geeignet mit Adobe CS und Quark XPress 7.